FAQ

Lehrgang Fachperson Natur und Umwelt

Allgemeines

Der Lehrgang Fachperson Natur und Umwelt dauert 12 Monate und beginnt jeweils im August.

Die Kurstage des Lehrgangs Fachperson Natur und Umwelt finden ca. alle zwei Wochen, freitags und samstags statt.

Ja, der Lehrgang Fachperson Natur und Umwelt ist berufsbegleitend. Es wird mit einem Arbeitsaufwand von 20 % gerechnet, daher empfiehlt sich ein Arbeitsverhältnis das nicht höher als 80 % ist.

Pro Klasse des Lehrgangs Fachperson Natur und Umwelt gibt es maximal 24 Teilnehmende. 

Die Alters-Spannbreite der Teilnehmenden im Lehrgang Fachperson Natur und Umwelt ist zwischen ca. 22 und 62 Jahren.

Der Lehrgang Fachperson Natur und Umwelt hat fünf verschiedene Fachrichtungen:

Ja. Alle Module des Lehrgangs Fachperson Natur und Umwelt sind einzeln belegbar und können nach Belieben kombiniert werden.

Module können nur einmal repetiert/wiederholt werden. Bei zweimaligem Nichtbestehen folgt der Ausschluss aus dem Lehrgang.

Inhalte & Organisation

Der Unterricht des Lehrgangs Fachperson Natur und Umwelt findet bei uns in Biel in den Räumlichkeiten von sanu statt.

Die übergreifenden Module des Lehrgangs Fachperson Natur und Umwelt starten jedes Jahr im August.

Die anschliessenden Fachrichtungen finden alternierend alle zwei Jahre statt.

  • Start Fachrichtung Umweltmanagement: August 2026
  • Start Fachrichtung Umweltkommunikation: August 2027
  • Biodiversität - DE Start 2026 / FR Start 2027
  • Ranger - DE Start 2026 / FR Start 2027
  • Tierschutz - Start Mai 2026 DE / FR Start 2027

Anmeldung & Zulassung

Wenn Sie sich für den Lehrgang Fachperson Natur und Umwelt anmelden möchten, können Sie dies hier unverbindlich tun. Sobald wir die notwendigen Dokumente von Ihnen erhalten haben, kontaktieren wir Sie für ein Zulassungsgespräch, bei dem wir gemeinsam mit Ihnen abklären, ob der Lehrgang die passende Wahl für Sie darstellt. Sobald wir nach diesem Gespräch von Ihnen die definitive Zusage erhalten haben, senden wir Ihnen den Bildungsvertrag zu und die Anmeldung ist rechtlich geltend.

Die Information zu den weiteren Fachrichtungen finden sich auf den Websites der jeweiligen Anbieter. Zu beachten: Viele Informationen sind noch in Bearbeitung und werden im Laufe des Jahres veröffentlicht.

Die Anmeldefrist für den Lehrgang Fachperson Natur und Umwelt läuft bis 3 Monate vor Kursbeginn (Ende April). Anmeldungen nach der Anmeldefrist sind möglich, vorausgesetzt der Lehrgang ist noch nicht ausgebucht.

Der Lehrgang Fachperson Natur und Umwelt setzt ein abgeschlossenes EFZ, eine Matur oder eine gleichwertige Qualifikation, sowie mindestens fünf Jahre Berufserfahrung in der Grundausbildung (alle beruflichen Ausrichtungen) und ein Mindestalter von 20 Jahren werden voraus.

Ja. Der Lehrgang Fachperson Natur und Umwelt eignet sich für Quereinsteiger*innen. Wir empfehlen jedoch das Absolvieren der eidgenössischen Berufsprüfung, denn die Arbeitsmarktchancen sind allein durch Absolvieren des Lehrgangs nicht wesentlich erhöht. Ein optimaler Gewinn ergibt sich aus einer Wechselwirkung von Weiterbildung und Berufspraxis.

Es sind alle Personen zugelassen, die mindestens fünf Jahre Berufserfahrung (davon mindestens ein Jahr einschlägige Berufserfahrung) vorweisen können und alle erforderlichen Modulprüfungen bestanden haben.


Die Orientierungshilfe zur Praxiserfahrung findet ihr direkt bei der OdA Umwelt.

Kosten & Förderungen

Der Lehrgang Fachperson Natur und Umwelt kostet CHF 11'840. Diese Kosten decken den Unterricht und die Kursunterlagen. Kosten für Transport, Verpflegung und Unterkunft fallen zusätzlich zu Lasten der Teilnehmenden.  


Nach Absolvierung der eidgenössischen Fachprüfung kann der Bundesbeitrag beantragt werden. Alle Informationen finden Sie unter SBFI.

Die Kosten für den alleinigen Besuch der übergreifenden Module betragen CHF 3'520.

Die Kosten für den alleinigen Besuch der Fachrichtungen betragen CHF 8'320 pro Fachrichtung.

Berufliche Perspektiven & Netzwerk

Die meisten Absolvent*innen des Lehrgangs Fachperson Natur und Umwelt arbeiten in einem Bereich, in dem sie ihre Erstausbildung mit dem Wissen und Kompetenzen aus der Weiterbildung verknüpfen und einbringen können. Es sind dies entweder industriell-gewerbliche Stellen (Umweltbeauftragte in Unternehmen), Verwaltungen (Gemeinden, Kantone, Bund), der «grüne Bereich» (Forst- und Landwirtschaft, Gartenbau) sowie Medien, Schulen und Umweltorganisationen.

Durch den Austausch mit Referierenden, Kolleg*innen und eingeladenen Fachleuten ergibt sich ein grosses Beziehungsnetz, das bei einer Arbeitssuche oder im Berufsleben nützlich sein kann.

Die Umweltszene funktioniert im Netzwerk. Unsere Lehrgänge bieten Zugang zu zahlreichen Akteur*innen: den Referierenden aus der Praxis, den anderen Lehrgangsteilnehmenden, und dem professionellen Netzwerk der sanu. So lernen Sie verschiedene Berufsbilder, Funktionen und Persönlichkeiten des Umweltmarktes kennen.