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Umweltberatung und -kommunikation: Erfolgreich diplomiert!

Umweltberatung und -kommunikation: Erfolgreich diplomiert!

Am 18. Mai 2017 hat die 18. Klasse den Lehrgang „Umweltberatung und -kommunikation“ abgeschlossen. Das Finale von 15 Monaten intensiver Weiterbildung war die Diplomübergabe im Zürcher Opernhaus.


Die Klasse blickt auf 15 Monate berufsbegleitende, breit gefächerte Ausbildung zurück. Nebst dem Erwerb von Grundlagenwissen in den Bereichen Nachhaltiges Ressourcenmanagement, Nachhaltige Entwicklung, Umwelt- und Sozialmanagement, Umweltrecht und Umweltpolitik ging es schwerpunktmässig um den Aufbau von Kommunikations-, Beratungs- und Projektmanagement-Kompetenzen.

Diplomprojekte die anregen, wirken, bewegen und bilden
Das neuerworbene Wissen und die bestehenden Fähigkeiten wurden vor allem in den letzten fünf Monaten der Ausbildung auf Probe gestellt. Während dieser Zeit konzipierte und realisierte die Klasse drei sehr unterschiedliche Umweltkommunikations- und Beratungsprojekte.

Die Brennnessel im Brennpunkt
Das Projekt „Brennpunkt Brennnessel“ verfolgt das Ziel, die Wahrnehmung der Brennnessel als hochwertige einheimischen Ressource zu steigern und ihre Verwendung als gesundes, vielseitiges Nahrungsmittel zu fördern. Damit soll ihre Chance auf dem Markt gegenüber intensiv angebauten und importierten Nutzpflanzen verstärkt werden.

Das Projektteam verknüpft auf geschickte Weise die nachhaltige Ressourcennutzung mit den Themen Ernährung und Förderung von lokalen Wirtschaftskreisläufen und arbeitet dabei mit Partnern aus der Gastronomie, dem Handel und der Landwirtschaft zusammen. Durch eine äusserst erfolgreiche Medienarbeit konnte die Brennnessel während der Kampagnenwoche „in den Brennpunkt“ gerückt werden.

Umweltbildung für unbegleitete minderjährige Asylsuchende (UMA)
Aus der Kernidee des zweiten Projektteams, innerhalb eines Pilotprojektes ein Schulungsmodul für unbegleitete minderjährige Asylsuchende (UMA) zu entwickeln, entstand der Verein „Umweltbildung & Integration“. Ziel des Vereins und des Projektes ist es, die Kompetenzen der jungen Menschen so zu stärken, dass sie in ihrem Alltag zum schonenden Umgang unserer Ressourcen beitragen und sich somit auch besser in ihrer neuen Umgebung integrieren können.

Neben dem eigentlichen Schulungsmodul erarbeitete das Team ein Konzept zur Verbesserung des Abfallmanagements in einem „UMA-Zentrum“, implementierte dieses und verknüpfte die Implementierung mit der Schulung der jungen Menschen.

Dass Letztere sich innert kürzester Zeit mit viel Interesse und Begeisterung mit den Schweizer Prinzipien für ein nachhaltiges Abfallmanagement vertraut machten, lag nicht zuletzt an der grossen Achtsamkeit und dem methodisch-didaktischen Geschick des Projektteams.

Stadtschmetterlinge
Das dritte Projekt „Stadtschmetterlinge“ will Flächen im Siedlungsgebiet so gestalten, dass einheimische Schmetterlinge einen Lebensraum finden und die Biodiversität im urbanen Raum erhöht wird. Dies weil viele einheimische Tagfalter heute aus ihren angestammten Lebensräumen verschwunden oder stark dezimiert sind. Das Projektteam erschafft zusammen mit der Stadt Biel „ökologische Trittsteine“ für die faszinierenden Tiere und zeigt mit Medienarbeit und öffentlichen Auftritten ihre Wichtigkeit für die Biodiversität auf. Dank einer mehrjährigen Vereinbarung mit Biel kann die mittelfristige Wirkung des engagierten Projektes beobachtet werden.

Diplomprojekte
Weiterbildung Umweltberatung und -kommunikation




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