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Berufsbild und Berufsperspektiven


Lehrgang «Projektmanagement Natur & Umwelt»

Natur- und Umweltfachpersonen kennen die Umweltgesetzgebung und verfügen über die technischen und methodischen Kompetenzen, um in einem Unternehmen, einer Organisation oder auf einem bestimmten Gebiet Projekte umzusetzen, die den Umgang mit der Natur und der Umwelt optimieren.
  • Umwelt- oder Nachhaltigkeitsverantwortliche in Unternehmen oder in einer Gemeinde / Stadt
  • Technische Mitarbeiter und Produktionsleiter in der Industrie mit umweltrelevanten Aufgaben
  • Wissenschaftliche Mitarbeiter im Bereich Umwelt / Energie bei Gemeinden, Kantonen, dem Bund oder bei NGOs
  • Selbständige Berater (Umweltschutz, Gesundheit, Mobilität, Energie, Bau, usw.)
  • Politische Behörden in einer Gemeinde oder Kommission (Naturschutz, Landschaft, Umwelt, Raumplanung, usw.)
  • Traumjobs in der eigens kreierten Nische

Lehrgang «Umweltberatung und -kommunikation»

UmweltberaterInnen und UmweltkommunikatorInnen sind in der Lage, innovative Projekte im Bereich der Nachhaltigkeit zu konzipieren und umzusetzen. Sie können andere Menschen dazu bewegen, ökologische Herausforderungen stärker zu berücksichtigen. Von zentraler Bedeutung sind dabei soziale und persönliche Kompetenzen wie Engagement, Kreativität und Unternehmergeist, Fähigkeiten im Kommunizieren, Zuhören und Verhandeln sowie vorausschauendes und interdisziplinäres Denken und Handeln.
  • Umwelt- oder Nachhaltigkeitsverantwortliche in einem Gemeinwesen
  • Unabhängige Umweltberater oder Umweltberaterinnen in einem Unternehmen oder einer Institution
  • Kommunikations- oder Marketingverantwortliche in einem Verein, einer NGO oder einer Umweltorganisation
  • ProjektmanagerInnen im Bereich Umweltsensibilisierung oder Umweltbildung
  • Politische Mandate
  • TexterInnen, JournalistInnen oder GrafikerInnen mit Umweltspezialisierung

Netzwerk

Der Austausch und die Zusammenarbeit mit den anderen Kursteilnehmenden, mit den Referierenden sowie zahlreichen weiteren Aktueren erweitert Ihr persönliches Netzwerk im Umweltbereich.

Das «Netzwerk Umweltfachleute Schweiz» organisiert regelmässig Anlässe. Ausserdem sind die AbsolventInnen wie auch die aktuellen Lehrgangsklassen durch Gruppen in den Sozialen Medien vernetzt. www.netzwerk-umwelt.ch

Beat Haller

«Netzwerke aufbauen, ausbauen und zusammenarbeiten»

Nach seiner Ausbildung als Landschaftsgärtner mit Weiterbildung zum Obergärtner vermisste Beat den Einbezug des Naturschutzes in seiner Tätigkeit. Zufällig erfuhr er von sanu-Lehrgang und meldete sich an. Die Weiterbildung zum Natur- und Umweltfachmann sowie diverse Praktika bilden die Basis seiner heutigen Tätigkeit:

Beat war nach Abschluss des sanu-Lehrgangs zuerst Verantwortlicher für Naturanliegen beim bernischen Kiesverband, später Leiter der Abteilung Natur und Boden beim Schweizerischen Kies- und Betonverband. Gemeinsam mit den Akteuren der Kies- und Betonbranche erreichen sie schweizweit grossen Mehrwert für die Natur: die Kieswerke schaffen auf ihren Arealen Lebensräume für seltene Tier- und Pflanzenarten.

Beat arbeitet heute beim Branchenverband mit einem kleinen Team, grösstenteils bestehend aus ehemaligen Absolventen des sanu-Lehrgangs, und bietet ökologische Begleitung von Abbaustellen, Planung und Umsetzung von Endgestaltungen, bodenkundlichen Baubegleitungen und Umweltbildung an. Für seine Führungsaufgabe bildet er sich stetig weiter in Management, Kommunikation und Mediation.

Beat ist überzeugt, dass nur in enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaft, den Behörden und Umweltverbänden breit abgestütze Lösungen gefunden werden. Diese Netzwerkarbeit bereitet ihm grosse Freude.