MENU
De | Fr   032 322 14 33

FAQ

Was sind die Berufschancen nach dem Lehrgang?
  • Die meisten AbsolventInnen arbeiten in einem Bereich, in dem sie ihre Erstausbildung mit dem Wissen und Können aus der Weiterbildung verknüpfen und einbringen können. Es sind dies entweder industriell-gewerbliche Stellen (Umweltbeauftragte in Unternehmen), Verwaltungen (Gemeinden, Kantone, Bund), der «grüne Bereich» (Forst- und Landwirtschaft, Gartenbau) sowie Medien, Schulen und Umweltorganisationen.
  • Durch den Austausch mit ReferentInnen, KollegInnen und eingeladenen Fachleuten ergibt sich ein grosses Beziehungsnetz, dass bei einer Arbeitssuche oder im Berufsleben nützlich sein kann.
  • Die Umweltszene funktioniert im Netzwerk. Unsere Lehrgänge bieten Zugang zu zahlreichen Akteuren: den Referierenden aus der Praxis, den anderen Lehrgangsteilnehmern, dem «Netzwerk Umweltfachleute Schweiz» und dem professionellen Netzwerk der sanu future learning ag. So lernen Sie verschiedene Berufsbilder, Funktionen und Persönlichkeiten des Umweltmarktes kennen.

Wie lange dauert der Lehrgang?
  • Die Lehrgänge gehen rund 15 Monate.

Wann finden die Kurse statt?
  • Die Kurse finden normalerweise alle zwei Wochen am Freitag und Samstag statt.

Wie hoch sind die Kosten?
  • Die Lehrgangskosten sind CHF 18'500. Diese Kosten decken den Unterricht und die Kursunterlagen. Kosten für Transport, Verpflegung und Unterkunft fallen zusätzlich zu Lasten der Teilnehmenden.
  • Kurse mit Beginn ab dem 1. August 2017 berechtigen zu Bundesbeiträgen. Nach Absolvierung der eidgenössischen Fachprüfung kann der Bundesbeitrag beantragt werden. Alle Informationen finden Sie unter www.sbfi.admin.ch/bundesbeitraege 

Was sind die Zulassungskriterien für die Lehrgänge?
  • Formell wird eine abgeschlossene Berufslehre oder Matur und ein Mindestalter von 20 Jahren vorausgesetzt. Die Zulassung zum Lehrgang erfolgt nach der Anmeldung über ein Gespräch mit der Lehrgangsleitung.

Ist Arbeitserfahrung im Umweltbereich Voraussetzung für die Zulassung zum Lehrgang?
  • Formell nicht. Aber es ist aus mehreren Gründen empfehlenswert: Wie oben beschrieben sind die Arbeitsmarktchancen allein durch Absolvieren des Lehrgangs nicht wesentlich erhöht. Ein optimaler Gewinn ergibt sich aus einer Wechselwirkung von Ausbildung und Berufspraxis.
  • Für die Zulassung wird der Willen und ungefähre Vorstellungen zu einer späteren Umsetzung vorausgesetzt.

Wer ist zur eidgenössischen Berufsprüfung zugelassen?
  • Es sind alle Personen zugelassen, die eine zweijährige natur- und umweltrelevante Praxiserfahrung (auch Ehrenamt, zB. Gemeinderat oder -kommissionen, Mitarbeit in Umweltorganisationen, Freizeitengagements mit Bezug zur Umwelt bei Spiel und Sport, Pfadi, Cevi, etc.) vorweisen können. Die Lehrgänge dienen als Vorbereitung für diese Prüfung und können als 0.5 Jahre natur- und umweltrelevante Praxiserfahrung angerechnet werden.

Welches Durchschnittsalter haben die Teilnehmenden?
  • Die Alters-Spannbreite der aktuellen Teilnehmenden ist zwischen 22 und 62 Jahren.

Wieviel Zeit zum Lernen braucht man pro Woche?
  • Es wird mit einem Arbeitsaufwand von 20-30% gerechnet, daher empfiehlt sich ein Arbeitsverhältnis das nicht höher als 80% ist.

Wie viele Teilnehmer gibt es pro Klasse?
  • Maximal 24 Teilnehmende.

Bis wann kann ich meine Anmeldung zurückziehen?
  • Die Anmeldung kann bis vor Unterschrift des Weiterbildungsvertrags zurückgezogen werden.

Wann ist die Anmeldefrist?
  • 3 Monate vor Kursbeginn. Anmeldungen nach der Anmeldefrist sind möglich, vorausgesetzt der Lehrgang ist noch nicht ausgebucht.

Wann ist der nächste Lehrgangsstart?
  • Die Grundlagenmodule starten jeden Sommer Ende August. Die anschliessenden Umsetzungmodule finden alternierend alle zwei Jahre statt.
  • Mehr Informationen zu den Daten finden Sie hier.

Sonja Frehner

«hat den direkten Draht zu allen Zollstellen in der Schweiz»

Ich setze mich schon lange intensiv mit Umweltthemen auseinandersetze und entschied mich deshalb für den Lehrgang zur Natur- und Umweltfachfrau. Dank der umfassenden Weiterbildung in allen Natur- und Umweltthemen habe ich meine heutige Stelle im Bundesamt für Umwelt Sektion Industrieabfälle erhalten. Nebst dem Prüfen von Notifikationsgesuchen, Berechnen von Sicherheitsleistungenund der Durchführung von Präsentationen bin ich verantwortlich für Zollbeanstandungen im grenzüberschreitenden Verkehr mit Abfällen. Hier kommt mir vor allem mein erworbenes Wissen im Bereich Umweltressourcen und Umweltgesetzgebung, aber auch Kompetenzen aus der Präsentationstechnik zugute.

Dank dem Lehrgang konnte ich meine Interessen mit meinem Beruf kombinieren - ein absolut gelungener Wiedereinstieg!