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Bildungsangebote

Partizipationsprozesse

2020

Im Umwelt-, Nachhaltigkeits- und Baubereich sind Entscheidungen oftmals sehr komplex. Eine Einschätzung der Auswirkungen und Risiken ist häufig nicht im vollen Umfang möglich. Hinzu kommt, dass die Vorstellungen der verschiedenen Akteure bezüglich der konkreten Ausgestaltung von Projekten und der Wirksamkeit einzelner Massnahmen oft sehr unterschiedlich sind. Das vermeintliche Zauberwort der heutigen Zeit heisst Partizipation - auch freiwillige Mitwirkung oder Dialog genannt.
Das Partizipationsverständnis ist sehr unterschiedlich und weil der Fokus meist auf der Methodik liegt, findet kaum eine Verständigung über die mit der freiwilligen Mitwirkung verfolgten Ziele statt. Für den Erfolg eines Partizipationsprozesses ist es jedoch zentral, zuerst nach dem WARUM und WOZU zu fragen und erst nachher zu schauen, wer sich einbringen, in welchem Kontext und wie die Partizipation ausgestaltet werden soll. Der frühzeitige Einbezug verschiedener Akteure kann zum Beispiel dazu dienen, Projekte zu optimieren, Themen zu verankern, einen gesellschaftlichen Lernprozess in Gang zu setzen, Problemlagen öffentlich sichtbar zu machen, Konflikte frühzeitig zu erkennen und Vertrauen zu schaffen. Partizipative Prozesse sollten jedoch nicht ausschliesslich zur Akzeptanzbeschaffung durchgeführt werden, sind kein Ersatz für formelle Verfahren oder Kompensation für Versäumnisse. Und ganz wichtig: sie sollen nur dann durchgeführt werden, wenn ein echter Handlungsspielraum besteht und die Inputs der einbezogenen Akteure ernst genommen werden.

Der Kurs ist in Konzeption, der Prospekt erscheint ca. 3 Monate vor der Kursdurchführung. Bestellen Sie jetzt den Prospekt, wir senden Ihnen zur gegebenen Zeit ein Exemplar.

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