MENU
De | Fr   032 322 14 33

Bildungsangebote

Differenzierte Grünpflege von Strassenböschungen

10.04.2019 Aarwangen

Kommunale und kantonale Werkhöfe, Tiefbauämter und Strasseninspektorate sind mit hohen Sicherheitsansprüchen, strengen gesetzlichen Vorgaben und vielerorts wachsendem Budgetdruck konfrontiert. Gleichzeitig haben die Böschungen entlang von Gemeinde- und Kantonsstrassen ein grosses, oft wenig ausgeschöpftes Potential, um wertvolle Lebensgemeinschaften zu fördern. Das Tiefbauamt des Kantons Bern hat zu diesem Zweck eine Arbeitshilfe herausgegeben.

Im Kurs zeigen wir Ihnen, wie der Unterhalt der Strassenböschungen so geplant und umgesetzt werden kann, dass die sicherheitsrelevanten und ökologischen Anforderungen erfüllt sind. Wir besichtigen konkrete Beispiele und diskutieren die Umsetzung im Alltag, welche auch wirtschaftlichen Aspekten Rechnung trägt.

Der Kurs wird zusammen mit dem Tiefbauamt des Kantons Bern durchgeführt.


Flyer
Kursangebot als PDF (PDF, 0.28 MB)

Referierende | Moderation

  • Christian Gnägi | Dr. phil. nat. Geograf, Ökologe | Inhaber Büro weg-punkt
  • Adrian Steffen | Strasseninspektor-Stv. | Strasseninspektorat Oberaargau
  • Gaston Winkler | Leiter Integrale Sicherheit | Tiefbauamt des Kantons Bern
  • Erwin Jörg | Dr. rer. nat., dipl. Biologe SVU | Stv. Leiter Abteilung Naturförderung | ALN Kanton Bern
  • Christine Gubser | Projektleitung | sanu ag | 032 322 14 33

Mehrwert
Gemeinden und Kantone pflegen ihre Strassenböschungen umweltschonend, gesetzeskonform und effizient und schaffen mit gezielten biodiversitätsfördernden Massnahmen wertvolle Lebensräume.

Zielpublikum

  • Mitarbeitende von kommunalen und kantonalen Werkhöfen, Tiefbauämtern, Strasseninspektoraten, Burgergemeinden und Forstrevieren, die für den Unterhalt von Wald-, Gemeinde- und Kantonsstrassen sowie deren Böschungen zuständig sind;
  • Einsatzleitende und Vorgesetzte der Unterhaltsfachleute; ProjektleiterInnen
  • Politische EntscheidungsträgerInnen, BehördenvertreterInnen, MitgliederIinnen von Natur- und Landschaftsschutzkommissionen;
  • Mitarbeitende von Beratungs- und Ökobüros

Kompetenzen
Die Teilnehmenden:
  • wissen, welches die wichtigsten Lebensraumtypen an Strassenböschungen sind;
  • halten arten- und lebensraumschonende Pflegemassnahmen für ihre eigene Praxis fest;
  • erkennen die wichtigsten invasiven Problempflanzen entlang von Strassen und wissen, wo welche Bekämpfungsmassnahmen sinnvoll angewandt werden;
  • sind in der Lage, sicherheitsrelevante Aspekte in die Grünflächenpflege zu integrieren
  • vergleichen ihre Erfahrungen mit der vorgestellen Unterhaltspraxis und erkennen den eigenen Handlungsspielraum.

Mittwoch, 10. April 2019

  • Arbeitshilfe des Tiefbauamtes des Kantons Bern
  • Unterhaltsplanung: von der Wahl des Eingriffzeitpunkts und des Geräts bis zur Entsorgung
  • Lebensraumtypen an Strassenböschungen und deren Pflege, Besichtigung von Flächen
  • Arbeitssicherheitsrelevante Aspekte
  • Fachgerechter und wirksamer Umgang mit invasiven Problempflanzen entlang von Strassen
  • Transfer in die eigene Praxis, Handlungsspielraum
  • Demonstration von Maschinen, die die Biodiversität möglichst wenig beeinträchtigen

Datum und Ort

  • Mittwoch, 10. April 2019 | ZAR Aarwangen

Kurskosten
  • CHF 450 | CHF 420 bei Anmeldung vor dem 28. Februar 2019
  • Netzwerk und Erfahrungsaustausch während Pausen und Mittagessen sind wichtig für den Lernprozess, deshalb werden sie von sanu organisiert und sind Bestandteil des Kurses. Inbegriffen sind auch Kursdokumentation und 50% Ermässigung auf dem SBB-Billett.

Anmeldeschluss
Anmeldeschluss ist am 31. März 2019. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt, da die Teilnehmerzahl beschränkt ist. Nach Ablauf der Anmeldefrist erhalten Sie eine Bestätigung, weitere Informationen sowie die Rechnung.

Reduktionen
  • 20% für Einzel-Mitglieder svu|asep
  • 15% für Mitglieder VSSG
  • 10% für ehemalige und aktuelle Teilnehmende der sanu-Lehrgänge

Annullierung
Bei Annullierung nach Ablauf der Anmeldefrist verrechnen wir 50% der Kurskosten. Bei Abmeldungen innert 10 Arbeitstagen vor Kursdurchführung werden die gesamten Kurskosten belastet. Nicht unter diese Regelung fallen Härtefälle (z.B. Mutterschaft, Arbeitsunfähigkeit infolge Krankheit, Unfall oder Tod (Partner, Kinder, Eltern). Gegen Vorlage eines entsprechenden Dokuments wird das Kursgeld zurückerstattet (bei mehrtägigen Kursen werden die bereits besuchten Tagen angerechnet). Ersatzteilnehmende werden kostenneutral angenommen. 


Patronatgeber

Christine Gubser

Projektleiterin

Nadine Gerber

Projektkoordinatorin