MENU
De | Fr   032 322 14 33

Bildungsangebote

Umgang mit invasiven Problempflanzen auf Baustellen und Deponien

21.08.2019 Lenzburg

Invasive, gebietsfremde Pflanzen besiedeln bevorzugt unbewachsene Flächen, Rohböden, Bodendepots, Kiesgruben und frisch angelegte Böschungen. Die Verbreitung von problematischen Arten wird bei Bautätigkeiten durch die Verschiebung von Boden- und Aushubmaterial zusätzlich begünstigt. In diesem Zusammenhang kommt den verantwortlichen und ausführenden Personen auf Baustellen, Deponien und in Kiesgruben eine wichtige Rolle zu. Nur wenn sie über die nötigen Artenkenntnisse verfügen und wissen, wie mit biologisch belastetem Boden fachgerecht umgegangen wird, können grössere Probleme und hohe Folgekosten vermieden werden.

Im August werden konkrete Fallbeispiele zum fachgerechten Umgang mit problematischen Arten und belastetem Boden diskutiert, verschiedene Arbeitshilfen vorgestellt, Erfahrungen ausgetauscht und die Artenkenntnisse auf einer Exkursion vertieft.

Mehrwert
Dank angepassten Bekämpfungsmassnahmen und dem fachgerechten Umgang mit biologisch belastetem Boden kann die Weiterverbreitung von invasiven Problempflanzen via Baustellen und Deponien stark eingeschränkt werden.
 
Referierende
  • Erwin Jörg | Dr. rer. nat. dipl. Biologe SVU | Stv. Leiter Abteilung Naturförderung | Amt für Landwirtschaft und Natur des Kt. Bern | Münsingen
  • Doris Hösli | Natur- und Umweltfachfrau mit eidg. Fachausweis | Bodenkundliche Baubegleiterin | Projektleiterin Natur & Boden, Fachverband der Schweizerischen Kies- und Betonindustrie FSKB | Bern
  • Sascha Gregori | Geograf | Neophytenverantwortlicher, Amt für Natur und Umwelt | Kanton Graubünden
  • Samuel Bachmann | Landschaftsgärtner | Natur- und Umweltfachmann mit eidg. Fachausweis | Bereichsleiter Naturarbeiten, Stiftung Landschaft & Kies | Kanton Bern
  • Yves Schachenmann | Geograf | Stv. Abteilungsleiter Umwelt Gruner Gruppe


Ziele
Die Teilnehmenden

  • sind befähigt, gebietsfremde und einheimische invasive Problempflanzen rechtzeitig, d.h. vor der Blüte im Feld zu erkennen;
  • verfügen über das nötige Wissen, um Präventions- und Bekämpfungsmassnahmen erfolgreich zu planen, durchzuführen und zu überwachen;
  • wissen, wie mit Bodenverschiebungen und belastetem Aushubmaterial fachgerecht umgegangen wird;
  • kennen die wichtigsten gesetzlichen Grundlagen und Arbeitshilfen.

Zielpublikum
  • Mitarbeitende von Ingenieur-, Beratungs-, Planungs- und Umweltbüros
  • Umweltschutzbeauftragte im Rahmen der UVP und Plangenehmigung
  • Bauleiter/-innen, Maschinisten, Betreiber und Mitarbeiter/-innen von Deponien und Kiesgruben
  • Bodenkundliche Baubegleiter/-innen, Umweltbaubegleiter/-innen, Altlastenberater/-innen
  • Weitere interessierte Personen  

08h30 Begrüssung, Einführung, Programm

  •  Diskussion konkreter Fallbeispiele zum fachgerechten Umgang mit problematischen Bewuchssituationen und biologisch belastetem Bodenmaterial
  • Gesetzliche Grundlagen und Arbeitshilfen
  • Praktischer Teil / Exkursion
  • Vertiefung der Artenkenntnisse
  • Planung und Durchführung von Bekämpfungsmassnahmen
  • Informationen aus aktuellen Projekten
  • Erfahrungsaustausch
16h30 Kursende 

Der Kurs ist in Konzeption, der Prospekt erscheint ca. 3 Monate vor der Kursdurchführung. Bestellen Sie jetzt den Prospekt, wir senden Ihnen zur gegebenen Zeit ein Exemplar.

Bitte senden Sie mir den Kursprospekt sobald dieser publiziert wird
Prospekt in Papierform
Prospekt per email als PDF

Patronatgeber

Claudia Schmidlin

Projektkoordinatorin