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Förderung von Quell-Lebensräumen - Erfahrungen und Perspektiven

18.09.2017 - 19.09.2017 Naturpark Gantrisch | Bern ausgebucht    ausgebucht

Siedlungswachstum, steigender Wasserbedarf im Berggebiet, touristische oder landwirtschaftliche Nutzungen sowie Trinkwasserversorgung: so vielfältig wie der Lebensraum Quelle sind auch dessen mögliche Gefährdungen. Die Konflikte dürften durch die Klimaerwärmung zusätzlich verschärft werden. Die aktuellen Schutzbemühungen sind bescheiden. Liegt es an mangelndem Sachwissen, fehlendem politischen Bewusstsein für die Schutzwürdigkeit oder ist es gar eine Interessensfrage? Gehen Sie mit uns den Ursachen auf den Grund und lernen Sie Instrumente und Projekte zum Schutz und Aufwertung dieses aussergewöhnlichen Lebensraums kennen.


Flyer
Kursangebot als PDF herunterladen (PDF, 1.51 MB)

Referentinnen und Referenten

  • Emmanuel Contesse, Chef de projet IE Doubs-Chasseral, Ingénieur HES
  • Werner Götz, Ingenieurbüro Götz, Förster und Bauingenieur
  • Christian Imesch, UNA AG, Ökologe
  • Daniel Küry, Life Science AG, Biologe
  • Verena Lubini, Büro für Gewässerökologie, Gewässerbiologin
  • Stephan Lussi, Bundesamt für Umwelt, Biologe
  • Vinzenz Maurer, Amt für Wasser und Abfall Kanton Bern, Biologe
  • Fabian Reichenbach, Naturpark Gantrisch, Bereichsleiter Natur & Landschaft
  • Nadine Remund, Info Fauna - Centre suisse de la cartographie de la faune, Gewässerökologin
  • Lothar Schroeder, Stiftung Wirtschaft und Ökologie, MSc Umweltgeowissenschaftler
  • Eva Schubert, Landesbund für Vogelschutz Bayern, Landschaftsökologin
  • Pascal Stucki, Aquabug, Biologiste
  • Markus Thommen, Bundesamt für Umwelt, Biologe

Im Austausch mit Expertinnen und Experten sowie mit Fachkolleginnen und –kollegen erfahren Sie mehr über bewährte Methoden und neue Ansätze. Aufgrund der konkreten Beispiele können Sie Ideen für Ihre Praxis ableiten.

Zielpublikum:

  • Mitarbeitende kantonaler und kommunaler Fachstellen im Bereich Schutz und Förderung von Lebensräumen, Gewässerschutz und Wasserversorgung, Raumplanung
  • Mitarbeitende aus den Bereichen Natur, Landschaft, Gewässer in privaten Ökologie- und Ingenieurbüros
  • Vertreterinnen und Vertreter der Wasserversorgung, Wald, Tourismus und Landwirtschaft sowie weiterer Sektoralpolitiken
  • Mitarbeitende von Naturschutz- und Umweltschutzorganisationen 
 
Die Teilnehmenden:

  • wenden die Methoden zur Bewertung von Quell-Lebensräumen selbstständig an.
  • sind aufgrund ihrer Kenntnisse in der Lage, eigene Projekte zur Erhebung, Förderung und zum Schutz von Quell-Lebensräumen zu initiieren.
 
Wirkung: Bestehende Beeinträchtigungen der Quellen sind verringert und neue verhindert. Die Qualität der Quellen als Lebensraum ist gesteigert.

Programm

  • Projekte zur Aufwertung von Quell-Lebensräumen mit Besichtigung: Kalksinterquellen, Quellen im Wald
  • Typische Lebensgemeinschaften von Quellen und deren wichtigste Vertreter
  • Übung und Erfahrungsaustausch zu Citizen Science Methode vs. Strukturkartierung
  • Öffentlichkeitsarbeit und Sensibilisierung
  • Konfliktpotential, Vorkommen, Typologie und Gefährdung
  • Methoden zur Erfassung und Inventarisierung
  • MIDAT-Sources - Datenbank
  • Beispiele für Aktivitäten zum Schutz und Erhalt der Quellen aus In- und Ausland:
Ökologische Infrastruktur und Regionale Naturpärke (BE, JU), Gummistiefelland BL, Schutzprojekt ZH, Methode zur Objektevaluation für Aufwertungen BE, 20 Jahre Quell-Lebensräumen in Bayern
 
Der erste Kurstag führt uns als Exkursion ins Gantrischgebiet, wo wir im Feld Quell-Lebensräume besuchen. Der zweite Kurstag widmet sich der Vielfalt verschiedener Ansätze zum Schutz und zur Förderung der Quellen sowie dem Austausch unter den Teilnehmenden

Datum und Ort
18. September 2017, Naturpark Gantrisch (Treffpunkt Bern)
19. September 2017, Bern, Turbinensaal ewb Matte
 
Kurskosten
CHF 900.- | 840.- bei Anmeldung vor dem 20. Juli 2017.

Netzwerk und Erfahrungsaustausch während Pausen und Mittagessen sind wichtig für den Lernprozess, deshalb werden sie von sanu organisiert und sind Bestandteil des Kurses. Personen, welche mit dem öffentlichen Verkehr anreisen, profitieren von 50% Ermässigung auf dem SBB-Billett.
 
Anmeldeschluss ist der 31. August 2017. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt, da die Teilnehmerzahl beschränkt ist. Nach Ablauf der Anmeldefrist erhalten Sie eine Bestätigung, weitere Informationen sowie die Rechnung.
 
Reduktionen
20% für Einzel-Mitglieder svu|asep
20% für Mitglieder ffu-pee
10% für ehemalige und aktuelle Teilnehmende des sanu-Lehrgangs Natur- und Umweltfachfrau/fachmann
 
Annullierung
Bei Annullierung nach Ablauf der Anmeldefrist verrechnen wir 50% der Kurskosten. Bei Abmeldungen innert einer Woche vor Kursdurchführung werden die gesamten Kurskosten belastet.

Der Kurs ist zur Zeit ausgebucht. Sie können sich auf eine Warteliste setzen lassen oder sich für eine andere Durchführung im nächsten Jahr ankündigen.
Warteliste
nächste Durchführung
Patronatgeber

mit Unterstützung von

Christine Gubser

Projektleiterin