Archiv Medienmitteilungen
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Medienmitteilung vom 21. Oktober 2008 Neuer Bildungsführer Umwelt und Nachhaltige Entwicklung: probieren oder studieren?
Solide Kompetenzen auf dem Gebiet der nachhaltigen Entwicklung sind gefragt auf dem Arbeitsmarkt wie noch nie. Das entsprechende Stellenangebot ist am explodieren, die Zahl der Bildungsangebote steigend. Die gute Wahl ist in der unübersichtlichen Bildungslandschaft aber schwierig. Hilfe bietet der neu herausgegebene Bildungführer Umwelt und Nachhaltige Entwicklung von sanu in Biel mit einer übersicht von über 150 Angeboten und Entscheidungshilfen. Nachhaltige Entwicklung ist längst nicht mehr bloss eine Frage der guten Gesinnung wie zu Zeiten des «Kompostchübelis», sondern basiert auf soliden Kompetenzen. Für den Erwerb dieser Kompetenzen bietet die heutige Bildungslandschaft ein reiches, wenn auch unübersichtliches Angebot. Klarheit schafft die Neuauflage des Bildungsführers Umwelt und Nachhaltige Entwicklung von sanu in Biel. Dieser analysiert über 150 aktuelle Bildungs- und Weiterbildungsangebote im Umwelt- und Nachhaltigkeitsbereich in der Schweiz und im grenznahen Ausland, sowohl auf akademischem wie auch auf nicht-akademischem Niveau. Das künftige Potential von umweltbezogenen Arbeitsplätzen wird von den Vereinten Nationen weltweit auf 5 bis 10 Millionen Jobs geschätzt. Der WWF prognostiziert bis 2015 alleine für die Schweiz 30'000 neue Stellen. Neue Berufe wie der Recyclist, der Ranger, der Mobilitätsmanager oder der nachhaltige Anlageberater sind am entstehen. Das Profil gesuchter Berufsleute wandelt sich zu visionären, integrierenden, kooperierenden, menschenfreundlichen und empathischen Personen mit fundierten Fach-, Methoden- und Sozialkompetenzen im ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Bereich. Die entsprechenden Kompetenzen werden zunehmend nachgefragt und honoriert. Klug ist also, wer sich heute die künftig gefragten Fähigkeiten aneignet. Bei der Wahl der passenden Weiterbildung hilft der sanu-Bildungsführer mit einer übersichtlichen Darstellung der Angebote und systematischen Orientierungshilfen weiter. Kontakt und Auskünfte: |
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Medienmitteilung vom 13. Mai 2008 sanu mit erneuter GewinnsteigerungDer Bieler Umweltbildungsanbieter blickt auf das erfolgreichste Jahr seit Bestehen zurück. Die finanziellen Ziele wurden zum Teil stark überschritten. Bei der Anzahl ausgebildeter Personen erzielte sanu einen neuen Rekord und beweist damit, dass man auch in Biel, abseits der grossen Wirtschaftszentren, durchaus erfolgreich wirtschaften kann. Das Jahr 2007 geht als erneutes Erfolgsjahr in die neunzehnjährige Geschichte von sanu ein. Die im Umweltbereich tätige Bildungsinstitution konnte den Umsatz zum dritten Mal in Folge steigern. Sie erwirtschaftete einen Ertragsumsatz von über 3.6 Millionen Franken was einem Zuwachs von 17 Prozent gleichkommt. Einen neuen Rekordwert erreichte die Anzahl ausgebildeter Personen, die sich um 365 auf rund 2'500 erhöhte. Dies entspricht einer Steigerung von 20 Prozent, obschon nahezu die Hälfte der Kundinnen und Kunden treue Wiederkehrende waren. Doch in Sachen Bildung geht es bei sanu nicht alleine um die Schulung von Kunden. Als zweite «Raison d'être» bezeichnet der Direktor, Peter Lehmann, die Ausbildung der mittlerweile zwei Dutzend Mitarbeitenden aus der Region zu kompetenten, selbständigen und auf dem Arbeitsmarkt erfolgreichen Menschen. Dafür investierte sanu im vergangenen Jahr 4.6 Prozent der Salärsumme. «Wissen und Kompetenz sind künftig wichtiger als Geld, Materie und Energie», ist Peter Lehmann überzeugt. Denn Wissen, Innovationskraft, Kreativität und Erfindungsgeist werden immer in der Lage sein, Engpässe beim Geld, bei der Materie und der Energie zu überwinden. In Zukunft wird sanu im Rahmen von Forschungsprojekten vermehrt und vertieft der Frage nachgehen, wie Menschen Morgen im Umfeld ihrer beruflichen Organisationen lernen. Schon heute verbindet sanu die formelle Bildung, ob Seminare, Kurzlehrgänge oder betriebsinterne Schulungen, mit individuellem Coaching und Anwendung im Betrieb, mittels Projekten und Fallstudien und zunehmend ergänzt mit IT-gestütztem Lernen. Für sanu beruht der Erfolg von Bildung in der Anwendbarkeit des Gelernten, einer wirkungsorientierten Bildung, die simultan auf Wissen und Handeln ausgerichtet ist. Kontakt und Auskünfte: |
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Medienmitteilung vom 13. Mai 2008 sanu bildet die ersten 23 Mobilitätsmanager ausIm Kurzlehrgang «Mobilitätsmanagement in Unternehmen und Verwaltungen» - dem ersten dieser Art in der Schweiz - erlangten 23 Personen aus Unternehmen und Verwaltungen Kompetenzen, um die betriebliche oder öffentliche Mobilität zu analysieren und effiziente und nachhaltigere Mobilitätssysteme zu fördern. Die 23 in der Weiterbildung bearbeiteten Einzelprojekte zeigen Lösungen zur intelligenten Parkplatzbewirtschaftung, zum Flottenmanagement oder anderen Aspekten der Mobilität auf, fördern die Gesundheit und Zufriedenheit der Mitarbeitenden und bringen den jeweiligen Organisationen wirtschaftliche Vorteile. Mobilitätsmanagement besteht längst nicht einfach in der Umsetzung von ein paar Massnahmen. «Ein Mobilitätsmanagement wird aufgrund einer fundierten Analyse sorgfältig aufgegleist, die kombinierten Massnahmen sind priorisiert und optimal aufeinander abgestimmt, und schlussendlich von einer intensiven Kommunikation flankiert», erklärt Hans-Peter Schmutz, Leiter Energiefachstelle der Gemeindeverwaltung Köniz. Er ist einer der Teilnehmenden des sanu-Kurzlehrgangs «Mobilitätsmanagement in Unternehmen und Verwaltungen» und weiss wovon er spricht. Die Gemeinde Köniz hat in der Vergangenheit einige Angebote eingeführt, um die Mitarbeitenden auf kombinierte Mobilitätsformen umzustimmen. Während damit beim Dienstverkehr der Anteil des motorisierten Individualverkehrs reduziert werden konnte, war dies beim Pendlerverkehr noch nicht der Fall. Deshalb hat sich Hans-Peter Schmutz entschlossen, sich in Mobilitätsmanagement weiterzubilden. Massgeblich für den Erfolg eines Mobilitätsmanagements sind Zielformulierung, Zielgruppendefinition und eine umfassende Kommunikation Dies wurde im Kurzlehrgang immer wieder hervorgehoben. Nur so ist ein konsistentes Mobilitätsmanagement von Beginn weg möglich, und bringt die erwünschte Wirkung zur Verbesserung des Mobilitätsverhaltens der Mitarbeitenden. Nicht nur der Pendlerverkehr wird betrachtet, sondern auch der Geschäftsverkehr und das Flottenmanagement. Post Mobility Solutions AG als Hauptpartner der Weiterbildung verfügt über einschlägige Erfahrungen im Flottenmanagement. Am 16. Mai werden die ersten MobilitäsmanagerInnen ausgezeichnet, und ihre Wirkung wird weit reichen. 23 Projekte versprechen erfolgreiche Umsetzungen in Schweizer Betrieben, im Voralberg und im Fürstentum Liechtenstein. Kontakt und Auskünfte: |
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Medienmitteilung vom 18. April 2008 6 Millionen Hektar Biodiesel in Deutschland — Anbau im grossen Stil bald auch in der Schweiz?Mit einem grossflächigen Anbau von Raps zur inländischen Erzeugung von Biodiesel ist vorderhand nicht zu rechnen, auch wenn in Deutschland zurzeit 6 Millionen Hektaren dazu verwendet werden. Neben dem steigenden Energiepreis sind auch Nahrungsmittelpreise, Zölle, Steuern und Abgaben entscheidende Faktoren für die Wirtschaftlichkeit. Es ist deshalb wichtig, die Nachhaltigkeit und die Landschaftsverträglichkeit der einzelnen Projekte zu prüfen. Dies ist das Fazit der sanu-Tagung zum Thema Energie und Landschaft von gestern Donnerstag, 17.4.2008, in Fribourg. Nur noch einen Fünftel der heutigen CO2-Emissionen wird Deutschland bis zum Jahr 2050 ausstossen. So sieht es die Ausbaustrategie der erneuerbaren Energien vor, welche der offiziellen Politik der deutschen Bundesregierung entspricht und einen schrittweisen Ersatz fossiler Energieträger durch erneuerbare Energien vorsieht. Zurzeit werden als Folge der Föderungspolitik in Deutschland 6 Mio Hektar Raps für die Biodieselproduktion angebaut. Nach einer ersten Euphorie sieht man die CO2-Bilanz nicht mehr ganz so positiv, und es zeigen sich ökologische Nachteile. Ist mit dem aktuell steigenden Energiepreis auch in der Schweiz mit grossflächigem Anbau von Raps für Biodiesel zu rechnen? An der sanu-Tagung vom 17.4.2008, welche den Einfluss verschiedener erneuerbarer Energieträger auf die Landschaft zum Gegenstand hatte, stellten Experten ihre Aussichten dar. Im Bereich Landwirtschaft äusserten sich Heinz Hänni vom Schweizerischen Bauernverband und Simon Peter von der ETH Zürich. Dieser hat im Auftrag des Bundesamts für Landwirtschaft eine Studie über das ökonomische Potential von Bioenergieproduktion in der Schweiz erstellt. ‹Unter den getroffenen Annahmen könnte die Biodieselproduktion auf Raps-Basis im Jahr 2015 bereits ab einem Dieselpreis von CHF 1.70 pro Liter flächenmässig bedeutsam», erklärt Simon Peter und meint damit, dass über 14'000 Hektaren Anbaufläche dafür verwendet werden könnten. Ob es allerdings so weit kommen wird, ist mehr als fraglich. Dies hängt nicht alleine von der Entwicklung des Energiepreises - in diesem Fall des Rohölpreises - ab. Das System ist einiges komplexer. Es spielen auch die Nahrungsmittelpreise eine Rolle sowie die Preise der Agrarprodukte, die Importangebote, Zölle, Taxen und Steuern und andere administrative Rahmenbedingungen. Verglichen mit der gesamten Dieselnachfrage in der Schweiz, beträgt das maximale Potential der Inlandproduktion gerade mal 2%. Auch der Bauernverband stellt sich auf den Standpunkt, dass ein Potential für landwirtschaftliche Energieproduktion durchaus vorhanden ist, aber nicht überschätzt werden darf und gibt zu bedenken, dass die Produktion von qualitativ hochwertigen Lebensmitteln auch in Zukunft die wichtigste Aufgabe der Landwirtschaft bleiben wird. Ohnehin wird die Bereitstellung von zusätzlichen erneuerbarer Energien mit einem Mix erreicht werden müssen. Dieser wird nebst der bewährten Wasserkraft und Holzenergie auch Biogas, Abfallverwertung, Windenergie, Wärmepumpen und Photovoltaik umfassen. Auf einer verbauten Hektare Land können mit Photovoltaikzellen 400'000 KWh pro Jahr erzeugt werden. Das ist 25 Mal mehr als auf derselben Fläche Acker mit Raps an Energie geerntet werden könnte. Kontakt und Auskünfte: |
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Medienmitteilung vom 14. April 2008 Natur- und Umweltfachleute sanu schenken Biel eine EicheZwei Jahre lang haben sie in Biel berufsbegleitend den sanu Studiengang Natur- und Umweltfachfrau/-mann absolviert. Techniker, Landwirte, Kaufleute, Laboranten, Baufachleute aus der ganzen Schweiz haben in dieser Zeit die Stadt an der Sprachgrenze ins Herz geschlossen. Jetzt geben die frisch gebackenen Natur- und Umweltfachleute, mit ihrem Fachausweis in der Tasche, etwas von der erlebten Qualität der Stadt Biel als Geschenk zurück, in Form eines neuen Stadtbaums. Die zwanzigjährige Stieleiche wird am Freitag, 18. April 2008, am Strandboden offiziell eingepflanzt, im Beisein von Markus Brentano, Leiter Planungsbüro Stadtgärtnerei Biel, den Natur- und Umweltfachleuten und den Mitarbeitenden von sanu, Bildung für Nachhaltige Entwicklung, Biel. Die Idee für die Baumpflanzung stammt von Max Jaggi. Er und seine Studienkollegen und -kolleginnen sind Berufstätige und heute Natur- und Umweltfachleute aus der ganzen Schweiz, für welche sinnstiftende Arbeit und Karriere sich nicht mehr ausschliessen. Sie wollen mit ihrer Geste für ein «bäumiges» Biel der Stadt für ihre Gastfreundschaft danken und dabei ein Zeichen setzen. «Städte tragen künftig in der urbanisierten Schweiz eine besondere Verantwortung für Natur und Biodiversität. Bäume leisten hierzu einen wichtigen Beitrag», so Max Jaggi. Der gelernte Gärtnermeister weiss, wovon er spricht. Er arbeitet als Leiter Unterhalt und Gartenbau der Stadtgärtnerei Bern. Für den sanu Direktor, Peter Lehmann, ist es selbstverständlich, sich an der Baumpflanzung mit einem nahmhaftigen Beitrag zu beteiligen. «sanu wurde vor bald 20 Jahren in Biel gegründet. Deshalb hat es für mich ausgesprochenen Symbolcharakter, Biel eine zwanzig jährige Eiche zu geben, ebenfalls als Dank für eine zwanzigjährige Heimat des heute blühenden Unternehmens», sagt der Gründungsdirektor sanu. Warum eine Stieleiche? Eichen sind hart und widerstandsfähig. Sie ertragen Kälte, Trockenheit, Nässe oder Schädlinge und Krankheiten besser als andere Bäume. Und die einheimische Stieleiche leistet einen grossen Beitrag für die Erhaltung der Biodiversität. In ihr leben eine Vielzahl von Lebewesen, wie Insekten, Flechten, Fledermäuse, die seltenen Hohltauben, Baummarder oder Siebenschläfer. Auch Markus Brentano von der Stadtgärtnerei Biel freut sich: «Ich habe mir die Eiche in der Baumschule angeschaut. Ein Prachtsbaum!» So wird auch dieser neu gepflanzte Baum zur Lebensqualität in der Stadt Biel beitragen. Kontakt und Auskünfte: |
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Medienmitteilung vom 29. Januar 2008 Frisch diplomierte Natur- und Umweltfachleute19 qualifizierte Natur- und Umweltfachleute durften am Freitag, 25. Januar 2008, nach bestandener Berufsprüfung, ihren eidgenössischen Fachausweis entgegen nehmen. Vorbereitend haben sie beim Bieler Weiterbildungsanbieter sanu einen zweijährigen Lehrgang in Nachhaltigkeit besucht. Liste der Natur- und Umweltfachleute 2007 (PDF | 44 KB) Die 19 frisch gebackenen Natur- und Umweltfachleute des 14. Jahrgangs reihen sich ein in die Ränge der 244 Absolventinnen und Absolventen, welche den Titel bis heute erworben haben. Die sanu bietet den berufsbegleitenden Lehrgang Natur- und Umweltfachfrau/fachmann seit bald siebzehn Jahren an. Die Übergabe der Fachausweise fand in den Vidmar Hallen im Berner Liebefeld statt, die dafür einen ungezwungenen Rahmen boten. Peter Lehmann, Direktor der sanu, eröffnete seine Rede mit den Worten: «Die Herausforderungen gehen nicht aus, sie werden grösser!» Er zeigte sich überzeugt, dass die Absolventinnen und Absolventen vor drei Jahren den richtigen Entscheid getroffen haben und nannte vier Gründe, die dafür sprechen. Erstens stellt die wachsende Weltwirschaft mit ihrem gestiegenen Bedarf an Rohstoffen unsere Erde vor grosse
Herausforderungen. Zweitens kann denen nur mit innovativen Lösungen begegnet werden. Drittens wird die Natur als
Wert anerkannt werden, in einer Gesellschaft, in der in jüngerer Zeit viele Wertvorstellungen verloren gingen.
Und viertens ermöglicht die Nachhaltige Entwicklung eine sinnstiftende Beschäftigung, für die man sich mit Herz
und Verstand engagieren kann. Nächster Lehrgang «Natur- und Umweltfachfrau/fachmann»: 20. Aug. 2008 - April 2010 Kontakt und Auskünfte: |
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Medienmitteilung vom 14. August 2007 Nachhaltigkeit ist chic: Sozialprestige, Sinngebung und Karriere dank UmweltkompetenzTätigkeiten im Umweltbereich liegen im Trend, begünstigt einerseits durch die aktuelle Klimapolitik und andererseits durch eine neue Lebenshaltung, die sich an Gesundheit und Nachhaltigkeit ausrichtet. Diese Entwicklung verspürt auch sanu in Biel, als Anbieter von Weiterbildungen zur Nachhaltigkeit. Bereits zum 16. Mal startet im August 2007 der sanu Lehrgang zur Natur- und Umweltfachfrau/fachmann, und dies mit durchschlagendem Erfolg. «Wir haben so viele Anmeldungen erhalten wie seit vier Jahren nicht mehr», bestätigt Judith Schöbi, Lehrgangsleiterin bei sanu. Besonders auffällig ist das hohe Durchschnittsalter der Teilnehmenden, das mit rund 40 Jahren über den Erfahrungswerten der vergangenen Lehrgangsklassen liegt. Gründe für die grosse Nachfrage nach Umweltbildungsangeboten liegen in der politischen und sozio-ökonomischen Entwicklung. Da ist auf der einen Seite die aktuelle Klimapolitik, welche einen direkten Einfluss hat auf den Arbeitsmarkt. Es zeichnet sich ab, dass der Umweltbereich ein überdurchschnittliches Wachstumspotenzial hat. War es früher der technologische Umweltschutz, gefolgt vom betriebsspezifischen Umweltschutz (Cleaner Production), werden morgen Bereiche im Dienstleistungssektor Stellen schaffen, welche auf einem nachhaltigen Ressourcenmanagement aufbauen. Das beeinflusst die verschiedensten Bereiche, von der Immobilienverwaltung über die Anlageberatung bis zum Detailhandel. Der zweite sich abzeichnende Trend nennt sich LOHAS (lifestyle of health and sustainability), was soviel bedeutet wie die Ausrichtung der Lebensweise auf Gesundheit und Nachhaltigkeit. Es handelt sich bei dieser Gruppe um kritische Konsumenten, die grossen Wert legen auf ökologische, biologische oder ethisch-soziale Produkte und Dienstleistungen. Nachhaltigkeit gehört zum guten Ton. Wer sich darum Umweltkompetenzen aneignet, ist sich eines zunehmenden Sozialprestiges sicher, vermag einer sinnvollen Beschäftigung nachgehen und hat Chancen auf eine erfolgsversprechende Berufskarriere. Kontakt und Auskünfte: Information zum nächsten Lehrgang: Anmeldung und ausführliche Informationen sind erhältlich bei: |
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Medienmitteilung vom 30. Januar 2007 Frisch diplomierte Natur- und Umweltfachleute21 qualifizierte Natur- und Umweltfachleute durften am Freitag, 26. Januar 2007, ihr sanu Diplom entgegen nehmen, nach zweijähriger Weiterbildung und bestandener eidgenössischer Berufsprüfung. Die Feierlichkeiten fanden im Restaurant Erlkönig in Basel statt. Liste der diplomierten Natur- und Umweltfachleute (PDF | 44 KB) Für sie war die 13 eine Glückszahl: die Absolventinnen und Absolventen des dreizehnten Jahrgangs der Weiterbildung «Natur- und Umweltfachfrau/fachmann». Sie haben die gleichnamige eidgenössische Berufsprüfung, welche im Dezember 2006 zu Ende ging, mit Erfolg bestanden. Bei der Diplomübergabe am 26. Januar sah man nur strahlende Gesichter. Das Erlenmatt Areal, zukünftiges Basler Stadquartier, bot für die Feierlichkeiten den idealen Rahmen. Ein Brachland zwischen Umbruch und Aufbruch besitzt - ähnlich wie die jungen Fachleute - die Dynamik des Werdenden und Unbekannten. Peter Lehmann, Direktor der sanu, bekräftigte in seiner Rede: «Als Natur- und Umweltfachfrau oder -fachmann kann man sich nicht in ein gemachtes Bett legen. Es braucht Mut und Beherztheit, um zu neuen Ufern aufzubrechen». Genau darauf hat der zweijährige, berufsbegleitende Lehrgang die 21 Natur- und Umweltfachleute vorbereitet, indem er ihnen das nötige Rüstzeug vermittelte, um bei aktuellen Fragen zu Umwelt und Nachhaltigkeit mitreden, entscheiden und Lösungen umsetzen zu können. Die Weiterbildung behandelt die Grundlagen der Nachhaltigen Entwicklung, Fragen des Natur- und Landschaftschutzes, den Vollzug der Umweltgesetzgebung, aber auch Projektmanagement und Kommunikation. Nächster Lehrgang «Natur- und Umweltfachfrau/fachmann»: 22. August 2007 - April 2009 Anmeldeschluss: 31. März 2007 Kontakt und Auskünfte: |
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Medienmitteilung 20. Januar 2006 Regionale Pärke: eine Chance für RandregionenMit der Schaffung von neuen Landschaftspärken in der Schweiz können Randregionen aufgewertet werden. Die erfolgreiche Umsetzung hängt davon ab, ob und wie sich wirtschaftliche Tätigkeiten und nachhaltige Aspekte im Einklang mit der Natur vereinen lassen. Am Kongress Natur 1/06 vom 24.2.2006 in Basel werden drei Vertreter europäischer Pärke mit dem Publikum dieses Thema diskutieren. In der Wintersession des letzten Jahres haben die eidgenössischen Räte definitiv entschieden, dass in der Schweiz neue Pärke von nationaler Bedeutung gebildet werden können. Diese sollen Regionen die Möglichkeit geben, die besondere Qualität ihrer Landschaft und kulturelle Eigenart speziell zu pflegen und in Wert zu setzen. Für verschiedene Regionen eröffnet sich mit dem Instrument "Park" eine grosse Chance. Auf Seiten der Umsetzung ist dies mit grossen Herausforderungen verbunden. Insbesondere geht es darum, wie in einem Parkgebiet wirtschaftliche Tätigkeiten landschaftsverträglich und -fördernd organisiert werden können. Es müssen Qualität und Ziele definiert werden. Zur Zeit wird intensiv an möglichen Kriterien für ein Produkte-Label gearbeitet. «Die Aufgabe für zukünftige Parkverantwortliche wird im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld keine leichte sein», betont Dr. Alfred Wittwer, Projektleiter der sanu. Die sanu | bildung für nachhaltige entwicklung in Biel moderiert im Rahmen des Kongress Natur in Basel den Workshop «Pärke-Landschaft-Wirtschaft: Erfahrungen aus Europa». Auf Einladung des Bundesamts für Umwelt BAFU zeigen drei Vertreter von Parkprojekten aus Deutschland, Frankreich und Österreich auf, welche Wege sie beschritten haben. Die Erfolgsrezepte werden sich nicht einfach so kopieren lassen. Umso wichtiger ist es daher, von internationalen Erfahrungen zu profitieren und diese auf Schweizer Verhältnisse anzupassen, um sich so eine bessere Ausgangslage zu erarbeiten. NATUR Kongress 1/06, Basel Kontakt und Auskünfte: |
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Medienmitteilung 11. Januar 2006 Vogelfutter begünstigt Ausbreitung der gefährlichen AmbrosiaDie Pollen der unscheinbaren Aufrechten Ambrosia sind bis dreissig Mal allergener als normale Blütenpollen. Sie stellen ein Risiko dar für Asthmatiker und Allergiker. Falls sich die Pflanze in der Schweiz grossflächig ausbreitet, kann sie Gesundheitskosten in Millionen Höhe verursachen. Anzutreffen ist sie häufig in Hausgärten, wo sie über verunreinigtes Vogelfutter eingeschleppt wurde. Vogelfutter begünstigt Ausbreitung der gefährlichen Ambrosia (PDF | 880 KB) Manch einer, der in harten Wintern für hungrige Vögel etwas Gutes tun möchte, findet im Frühling unerwünschten Besuch in seinem Garten vor. So kann es sein, dass sich rund um den Futterplatz die Aufrechte Ambrosia breit macht. Der Samen dieser stark Allergie auslösenden Pflanze findet sich oft im Vogelfutter wieder. Ein Teil davon wird von den Tieren unverdaut ausgeschieden, wodurch sich die Ambrosia ungehindert in den Familiengärten ausbreiten kann. Es wird vermutet, dass sie bereits in jeder Gemeinde des Mittellandes vorkommt. Gesundheitsrisiko Herkunft und Verbreitung Ambrosia ist die gefährlichste von vielen gebietsfremden Pflanzen, die in den vergangenen Jahren vermehrt zum Problem geworden sind. Es existiert eine sogennannte schwarze Liste von anerkannten invasiven Pflanzenarten, die die Gesundheit gefährden, Bauwerke und Verkehrswege beeinträchtigen oder seltene, einheimische Arten verdrängen. Viele dieser Pflanzenarten profitieren vom Klima, das in den letzten Jahren milder geworden ist, und breiten sich deshalb rasch aus in Richtung Norden. So auch die wärmeliebende Ambrosia. In der Schweiz schreitet sie zur Zeit vor allem in den Kantonen Tessin und Genf voran. Es lohnt sich wachsam zu bleiben. Wenn es gelingt, die Verbreitung der aufrechten Ambrosia in der Schweiz zu verhindern, lassen sich Millionen an Gesundheitskosten sparen und die roten Nasen der Allergiker haben wenigstens im Herbst Schonzeit. Bekämpfung Melden Sie die Fundorte an ihre Gemeindeverwaltung oder an die Kantonale Pflanzenschutzstelle. Adressen unter: www.cps-skew.ch/deutsch/neoph_zustaendigkeit_kontakte.htm Merkblätter zu invasiven Pflanzen der Scheizerische Kommission für die Erhaltung von Wildpflanzen SKEW: Detaillierte Informationen einblenden |
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Medienmitteilung vom 28. Januar 2005 20 frisch diplomierte Natur- und UmweltfachleuteAm vergangenen Freitag, 21. Januar 2005, hatte das lange Warten ein Ende: 20 frischgebackene Natur- und Umweltfachleute durften nach bestandener eidgenössischer Berufsprüfung ihr sanu-Diplom entgegennehmen. Der berufsbegleitende Lehrgang «Natur- und Umweltfachfrau/ mann» dauerte zwei Jahre. Es war eisig kalt, als sich die Diplomanden am 21. Januar vor den Pforten des Zoos Zürich trafen. Zoodirektor Alex Rübel begrüsste sie persönlich. Nach einem informativen und abenteuerlichen Rundgang durch die beeindruckende Masoala Halle endlich der ersehnte Moment: Strahlende Gesichter bei der Diplomübergabe. «Ich bin erleichtert, dass die strenge Zeit vorbei ist, aber auch stolz, den lehrreichen Kurs durchgehalten und erfolgreich abgeschlossen zu haben», freut sich Rosmarie Wehrli, Absolventin des sanu Lehrgangs, und fügt hinzu: «Das erworbene Wissen und der eidgenössische Fachausweis geben mir die Sicherheit, die ich brauche, um den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen.» Dies kommt nicht von ungefähr. Im zweijährigen Lehrgang «Natur- und Umweltfachfrau/-mann» bildet die sanu in Biel GeneralistInnen aus, die bei Fragen zu Natur und Umwelt beraten, entscheiden und Lösungen umsetzen können. Der Lehrgang ist berufsbegleitend und behandelt Themen aus dem Umwelt- und Naturschutz, der Gesellschaft und der Wirtschaft. |
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Klasse 14 - Pressetext Weiterbildung - Umwelt - Natur - NachhaltigkeitIm zweijährigen, berufsbegleitenden Lehrgang „Natur- und Umweltfachfrau/-mann“ bildet die sanu in Biel GeneralistInnen aus, die bei aktuellen Fragen zu Umwelt und Nachhaltigkeit mitreden, entscheiden und Lösungen umsetzen können. Der Lehrgang richtet sich an Leute mit einem Berufsabschluss, die sich fachlich, methodisch und persönlich weiter entwickeln wollen. detail-text link |
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