Portraits
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Jürg Biedermann
Sowohl durch seine Projektarbeit zur Steigerung der Energieeffizienz als auch seine Abschlussarbeit zum Thema «Ökobilanz der Altola AG» konnte Jürg Biedermann die Firma im Prozess der «cleaner production» ein grosses Stück weiterbringen. «Die Ausbildung eignet sich sehr gut für Führungskräfte in grossen Industriebetrieben», ist Jürg Biedermann überzeugt, «denn diese können mit fundierten Entscheidungen bezüglich Umweltbelastungen und Ressourcenverbrauch viel bewegen.» | ||
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Saskia Bornemann
Als Sachbearbeiterin Umweltschutz/Energie und Tiefbau betreut sie das Abfallwesen, nimmt die Energiekontrollen der gemeindeeigenen Gebäude vor und führt entsprechende Statistiken. Als Protokollführerin gewinnt sie Einblick in die Tätigkeiten verschiedener Kommissionen, wie beispielsweise der Verkehrskommission und der Umweltschutzkommission. Die Gemeinde Oberwil bereitet sich zurzeit auf das Erlangen des Energiestadtlabels vor. «Das wird eine Menge spannender Arbeit geben», freut sich Saskia Bornemann. Sie fühlt sich dank dem Lehrgang gut auf die Aufgabe vorbereitet. | ||
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Samuel Bachmann
Aus seinem Praktikum während des Lehrgangs bei der Stiftung Landschaft und Kies wurde eine feste Anstellung. Das Ziel der Stiftung ist die Förderung des naturnahen Kiesabbaus. Heute ist Samuel Bachmann Leiter der Abteilung Naturarbeiten und schafft so täglich Mehrwert für die Natur durch den Erhalt und die Schaffung vielfältiger Lebensräume in Kiesgruben. Auf Exkursionen und in Fortbildungskursen der Stiftung sensibilisiert er ein breites Publikum für biologische und geologische Themen rund um den Kiesabbau sowie naturkundliche und technische Aspekte. «Die vielen Kontakte zu Berufsleuten aus der Umweltbranche, welche der Lehrgang ermöglichte, erweisen sich noch heute als wertvoll», bekräftigt Samuel Bachmann. In seiner Projektarbeit aktualisierte er das Inventar ökologisch wertvoller Objekte in der Gemeinde Hindelbank und erarbeitete sich so wichtige Kompetenzen für die Umsetzung von Naturschutzprojekten. Diese sind ihm heute sehr nützlich und ermöglichen das Zusammenspiel von praktischer und konzeptioneller Arbeit. | ||
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Max Jaggi
Er führt 72 Mitarbeitende und ist Mitglied der Geschäftsleitung. Im seiner Abschlussarbeit zum Natur- und Umweltfachmann erstellte er ein Konzept zur ökologischen Aufwertung der Umgebung der ARA-Bern. Dabei konnte er viel des Gelernten aus dem Lehrgang anwenden. Die Umsetzung des Konzepts führte zur Zertifizierung der ARA Bern als «industrieller Naturpark » durch die Stiftung Natur&Wirtschaft. Max Jaggi ist erfreut: «Dank meines erfolgreichen Abschlusses zum Natur- und Umweltfachmann wird heute in keinem Gremium mehr an meinen Naturschutzkenntnissen gezweifelt, und ich bin in der Lage, auch bei komplexeren Themen wie UVP, QMS oder UMS kompetent mitzuentscheiden». Selbst öffentliche Vorträge halten ist für ihn heute kein Problem mehr, dank ausgiebigem Üben im Lerngang. Sein Ziel, sich durch die sanu Weiterbildung für die weiteren Jahre in der Berufspraxis fit zu machen, habe er erreicht, sagt Max Jaggi. | ||


Jürg Biedermann sammelte erste Berufserfahrung als gelernter Chemielaborant in
einer Lack- und Farbenfabrik. Später wechselte er zu Altola AG in die Entsorgung
und Verwertung von Sonderabfall. Als Produktionsleiter führt er heute 20 Mitarbeitende
und ist für die stetig wachsenden Anforderungen und Ansprüche an die Gesetzeskonformität
im Bereich Umwelt- und Arbeitssicherheit verantwortlich. Um für diese anspruchsvolle
Aufgabe gewappnet zu sein, entschied er sich für den Lehrgang Natur- und Umweltfachmann
von sanu. Dank der Weiterbildung konnte er seine Fachkompetenz im Bereich Umweltressourcen
und Gesetzeskonformität erweitern. Der Lehrgang verhalf ihm auch zu effektiverem
Projektmanagement und verbesserter Präsentationstechnik.
Als ausgebildete Fremdsprachenkorrespondentin arbeitete
Saskia Bornemann als Sekretärin im Kantonalen Labor Basel-
Stadt für die Abteilung Non-Food, wo sie sich mit Untersuchungen
von schädlichen oder verbotenen Inhaltsstoffen
befasste. Damit wuchs ihr Interesse an Natur- und
Umweltschutzfragen. Dies führte sie zur Weiterbildung bei
sanu, welche sie 2006 erfolgreich mit dem eidgenössischen
Fachausweis zur Natur- und Umweltfachfrau abschloss.
Mit einem Rucksack voll neuen Wissens wechselte Saskia
Bornemann 2008 in die Bauabteilung der Gemeinde Oberwil,
Baselland, wo sie die neu erworbenen Fähigkeiten und Kompetenzen
noch wirkungsvoller einsetzen kann.
Schon als Vorarbeiter im naturnahen Gartenbau war Samuel
Bachmann aktiv an der Umsetzung des Naturschutzes beteiligt.
Als gelernter Landschaftsgärtner vertiefte er seine
Natur- und Umweltschutzkompetenzen im Lehrgang von
sanu, den er 2004 erfolgreich abschloss.
In seinen Lehr- und Wanderjahren als diplomierter Gärtnermeister hatte Max Jaggi viel Fachwissen
und praktische Erfahrung gesammelt, vor allem im Bereich umweltgerechte Grünflächenpflege und
im Naturgartenbau. Heute ist er Bereichsleiter Grünflächenpflege der Stadtgärtnerei Bern und
verantwortlich für den Unterhalt aller öffentlichen Park- und Grünflächen in der Stadt.